
Kate Allen
Kate wächst mit ihren drei Brüdern auf der elterlichen Schaffarm in Südostaustralien auf und gilt schon früh als vielversprechendes Lauftalent. Als Teenager verlagert sich ihr Fokus zum Turnsport, doch später entscheidet sie sich für eine Ausbildung zur Krankenschwester. Mit 26 Jahren entdeckt Kate während einer Weltreise in Kitzbühel den Triathlonsport für sich und bestreitet 1996 ihren ersten Triathlon.
2002 sorgt Kate bei ihrem ersten Ironman für Aufsehen, als sie mit der damals schnellsten je erreichten Ironman-Debutzeit finishen kann. Im selben Jahr gelingt ihr bei der Ironman-WM auf Hawaii Platz sieben. 2003 gewinnt sie den Ironman Austria und feiert mit Top-3-Platzierungen im Weltcup ihren Durchbruch auf der Olympischen Kurzdistanz. Kate zählt zu dieser Zeit zu den wenigen Athleten, die auf beiden Distanzen zur Weltklasse gehören.
Bei den Olympischen Spielen in Athen holt Kate Gold nach einer dramatischen Aufholjagd und wird 2004 zur Österreichischen Sportlerin des Jahres gewählt. 2005 und 2006 belegt sie bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii jeweils den fünften Platz. 2008 erreicht sie bei den Olympischen Spielen in Peking den 14. Rang und beendet ihre Karriere 2009 mit einem siebten Platz beim Championshiprennen in Kitzbühel.
Kate und ihr Mann Marcel beschäftigen sich schon früh in Kates Karriere intensiv mit den sportwissenschaftlichen Grundlagen des Ausdauertrainings. Ihr Hauptaugenmerk liegt dabei auf stoffwechselkontrolliertem Training sowie auf den Aspekten der Belastung und Belastbarkeit. Sie steuern die Trainingsbelastung gezielt und arbeiten an allen relevanten Details, insbesondere an der Optimierung der Regeneration, um die Belastbarkeit nachhaltig zu steigern.
Kate lebt heute gemeinsam mit ihrer Familie in Innsbruck.




